Weltwassertag 2026:Vier Frauen berichten über Wasser weltweit
Wie sieht der Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung in anderen Teilen der Welt aus? Und welche Rolle spielen Frauen dabei? Zum Weltwassertag am 22. März geben vier Frauen aus der Wasser- und Abwasserwirtschaft Einblicke in ihre Erfahrungen aus Regionen in Südamerika und Afrika. In kurzen Interviews berichten sie von ihrer Arbeit vor Ort, von konkreten Herausforderungen und von Begegnungen, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind. Ihre Perspektiven zeigen, wie unterschiedlich der Umgang mit Wasser und Abwasser sein kann - abhängig von Infrastruktur, Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen.
Die Videos werden in Kürze veröffentlicht und stehen zeitnah auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.
Sauberes Trinkwasser und funktionierende sanitäre Einrichtungen sind zentral für Gesundheit, wirtschaftliches Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch haben weltweit noch immer viele Menschen keinen sicheren Zugang zu einer verlässlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Wo Wasser fließt, wächst Gleichheit
Der Weltwassertag der Vereinten Nationen macht jedes Jahr auf diese Herausforderungen aufmerksam. 2026 steht er unter dem Motto „Where water flows, equality grows (deutsch: Wo Wasser fließt, wächst Gleichheit) und rückt damit die Frage in den Fokus, wie eng Wasser, Sanitärversorgung und gesellschaftliche Rollen miteinander verbunden sind. In vielen Regionen fehlen die technischen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen, um eine sichere Versorgung dauerhaft aufzubauen und zu betreiben. Ob Menschen in Städten oder ländlichen Gebieten leben, welche Infrastrukturen vorhanden und wie soziale Strukturen ausgestaltet sind, prägt den Alltag im Umgang mit Wasser auf unterschiedliche Weise.
Die Erfahrungen der vier Interviewpartnerinnen machen deutlich, wie vielschichtig diese Zusammenhänge und wie unterschiedlich die Herausforderungen rund um Wasser und Abwasser weltweit tatsächlich sind.
Tag des Wassers 2025
Fotowettbewerb 2025 Motto: "Wasser und Klima"
Trockenheit, Starkregen oder ein Schnappschuss zum nachhaltigen Umgang mit unserem Lebensmittel Nr. 1 – dem Wasser: Fotos rund ums Wasser sollen zum Nachdenken anregen und das Bewusstsein für unser Wasser stärken.
Das Wasserwirtschaftsamt Hof hatte daher zum Weltwassertag 2025 zu einem Fotowettbewerb zum Thema „Wasser und Klima“ aufgerufen.
Hier sind nun einige der Gewinnerfotos (nicht nach Platzierung sortiert).
Sigrid Wolf-Feix, Weißenstädter See in Oberfranken
Wagner Vanessa, Förmitzspeicher Schwarzenbach/Saale im Sommer 2019
Julia Bachmann, Aufnahme am 19.4.2025 am Bodensee - Untersee in Gaienhofen auf der Halbinsel Höri. Ein Spaziergang auf dem Boden des Bodensees ist auch mal ein Erlebnis!
Heike Bäsecke, Zu wenig Niederschlag, lange Trockenheit, darunter leidet der Baumbestand im Arnsberger Wald (Nordrhein-Westfalen 2023) sehr. Viele Nadelhölzer mussten gefällt werden. Ohne Wasser kein Leben.
Felix Grunicke, Bachbett eines Flussperlmuschelzuchtgewässers im sächsischen Vogtland 2022
Tag des Wassers 2024
Leveraging Water for Peace - Wasser für den Frieden
Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen (UN) jedes Jahr am 22. März zum Weltwassertag auf. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: "Leveraging Water for Peace", also frei übersetzt "Wasser für den Frieden". Das Motto macht darauf aufmerksam, dass Wasser Frieden schaffen, aber auch Konflikte auslösen kann.
"Wasser für den Frieden" ist das Motto des Weltwassertags 2024. Quelle: Vereinte Nationen
Über Grenzen hinweg
Weltweit sind laut den Vereinten Nationen mehr als 3 Milliarden Menschen auf Wasser angewiesen, das Landesgrenzen überschreitet. Trotzdem haben nur 24 Länder Kooperationsabkommen für ihre gemeinsamen Wasserressourcen. Wenn Menschen ungleichen oder gar keinen Zugang zu Wasser haben, können Spannungen zwischen Gemeinschaften und Ländern entstehen. Der Zugang zu sauberem Wasser ist nicht nur eine grundlegende Notwendigkeit, sondern auch ein Schlüssel für den weltweiten Frieden und Wohlstand. Um das Recht auf Wasser für alle Menschen zu schützen, müssen die Länder deshalb zusammenarbeiten.
Hier kommen Sie zu dem Beitrag auf YouTube.
Zusammenarbeit auf lokaler Ebene
In der bayerischen Wasserwirtschaft arbeiten wir bereits intensiv mit unseren Nachbarn zusammen, in unserem Fall mit den Bundesländern Sachsen und Thüringen, aber auch mit unseren tschechischen Kolleginnen und Kollegen. Eine Zusammenarbeit zum Wohle aller ist aber nicht nur über Landesgrenzen hinweg nötig, sondern auch an den vielen kleinen inneren Grenzen. Es lassen sich viele Beispiele in unserem Amtsgebiet finden, wo Wasser Auslöser von Nachbarschaftsstreitigkeiten oder von Spannungen zwischen Gemeinden oder gar Landkreisen ist. Gleichzeitig finden sich aber auch viele Beispiele, wo die Herausforderung Wasser, gleich ob bei der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung oder beim Hochwasserschutz, der Auslöser für hervorragende Kooperationen und Projekte zum Wohle aller war. Der Freistaat Bayern fördert deshalb auch gezielt die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen.
Tag des Wassers 2023
Accelerating change – den Wandel beschleunigen
Unser Trinkwasser – klar, sauber und jederzeit in bester Qualität für uns alle verfügbar. Doch nicht überall auf der Welt ist das so. Die Vereinten Nationen haben das Ziel, dass bis 2030 sauberes Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen gewährleistet sein soll – der Zugang zu Wasser soll kein Privileg sein. Die Messlatte liegt sehr hoch, noch im vergangenen Jahrhundert mussten auch bei uns teilweise weite Wege zurückgelegt werden, um an sauberes Wasser zu kommen. In weiten Teilen der Fränkischen Schweiz waren noch in den 1970er Jahren viele Menschen nicht ausreichend mit Wasser versorgt. Mittlerweile gibt es neue Herausforderungen weltweit und in unserer Region: Wir müssen uns auf zunehmende Extreme - Trockenperioden und Starkregenereignisse – einstellen, jetzt handeln und den Wandel beschleunigen.
Wasserzukunft Bayern 2050
Auch die bayerische Wasserwirtschaft arbeitet hart daran, die Wasserzukunft in Bayern zu sichern. In dem interdisziplinären Programm Wasserzukunft Bayern 2050 wollen auch wir "den Wandel beschleunigen" und bündeln Programme und Maßnahmen, um die Wasserversorgung und Wasserverfügbarkeit in Bayern dauerhaft sicherzustellen. Im Video stellen wir Ihnen das Projekt vor:
Hier kommen Sie zu dem Beitrag auf YouTube.
Einen bewussten Umgang mit Wasser fördern und die Zusammenhänge verstehen…. Dazu haben wir mit der Stadt Pegnitz den Lehrpfad "Wasser in der Stadt" entwickelt, der in diesem Jahr zum Weltwassertag runderneuert wurde. Schauen Sie vorbei – in Pegnitz vor Ort oder hier.
Bildungsmaterialien für Schule und KiTa zum Tag des Wassers: Weltwassertag am 22. März - Arbeitsblätter und Unterrichtsmaterialien - [Deutscher Bildungsserver].
Tag des Wassers 2022
Heuer denken wir besonders an das Grundwasser, unseren verborgenen Schatz. Dass es nicht immer selbstverständlich ist, genügend Wasser zu haben, konnten wir in den vergangenen Trockenjahren auch bei uns in der Region live und hautnah erleben. Seit mittlerweile 20 Jahren füllen sich die Grundwasserspeicher nicht mehr richtig auf. Besonders dramatisch zeigt sich dies in der Fränkischen Schweiz. Der Weltwassertag soll uns und allen Menschen wieder bewusst machen, wie wertvoll unser Wasser ist und dass es nicht selbstverständlich ist, dass es jederzeit bei uns klar und rein aus der Leitung läuft. Bei allen alltäglichen Problemen dürfen wir Eines nicht aus den Augen verlieren: Es ist wichtig, gut auf unser Wasser aufzupassen.
Der diesjährige Tag des Wassers ist gleichzeitig der Start unseres Podcasts #läuftbeiuns. Alle zwei Wochen wird ab 22.2.2022 eine neue Folge (von insgesamt 10 Folgen) auf unserer Homepage und auf allen Plattformen, wo es Podcasts gibt, veröffentlicht.
Der Podcast ist eine Liebeserklärung an das Wasser in unserer Region. Wir wollen darin deutlich machen, welche Bedeutung das Wasser hat, welche Schwierigkeiten es gibt und wie viele Menschen sich täglich um das Wasser kümmern. Ein kleiner Beitrag, unser Wasser wertzuschätzen.
