Pressemitteilungen

2017

Zu viel Feinmaterial in den Gewässern – Was tun?
Gewässer-Nachbarschaftstag in Oberkotzau

Verschlammte Bäche – Wer kennt das nicht? Damit aber Fische und Kleinstlebewesen in unseren Bächen gute Lebensbedingungen vorfinden, muss die Gewässerverschlammung verhindert werden.
Die Ursachen sind oft vielfältig und nicht immer leicht zu entdecken. Beim Gewässer-Nachbarschaftstag wird mit den Unterhaltungspflichtigen (i. d. Regel den Gemeinden) und den Fachbehörden darüber diskutiert, wo die konkreten Ursachen liegen und welche Lösungen es dafür gibt. Zudem wird auch aufgezeigt, welche Unterstützung Gemeinden dabei erhalten können.
Zum Gewässer-Nachbarschaftstag im Landkreis Hof werden am 26. Oktober 2017 Praktiker der Gemeinden, Bürgermeister und Fachleute in Oberkotzau erwartet.

Oberkotzaus Erster Bürgermeister Stefan Breuer wird die Erfolge und die weiteren Planungen bei der naturnahen Gewässerentwicklung der Schwesnitz im Bereich Summapark vorstellen. Michael Stocker vom Wasserwirtschaftsamt Hof, der Berater für die Gewässernachbarschaft im Landkreis Hof, erläutert die Feinsedimentproblematik. Weitere Referenten ergänzen die Thematik aus landwirtschaftlicher Sicht und zeigen Praxisbeispiele sowie finanzielle Fördermöglichkeiten des Freistaates Bayern auf.

Hinweis

Der Nachbarschaftstag wird am Nachmittag mit einer Exkursion an den „Summa-Park“ fort-geführt.
Treffpunkt für Fototermin:
13 Uhr am Wohnmobilstellplatz in der Fabrikstraße

Rückfragen, Presseauskünfte und Detailabstimmungen:
Herr Michael Stocker
Tel. 09281 / 891-209
E-Mail michael.stocker@wwa-ho.bayern.de

zum Programm ...

25 Dienstjahre in der Wasserwirtschaftsverwaltung

Am Wasserwirtschaftsamt Hof erhielt Bauingenieurin Gudrun Bruns im September die Eh-renurkunde für 25 Jahre Dienstzugehörigkeit zum Freistaat Bayern. Der Amtsleiter der Fach-behörde, Leitender Baudirektor Benno Strehler, dankte für ihre geleistete Arbeit und Einsatz-bereitschaft.

Gudrun Bruns entstammt dem Familienbetrieb Estrich-Peter und bringt von dort eine hand-feste Ausbildung und praktische Erfahrungen mit. In den 1980-er Jahren studierte sie Bau-ingenieurwesen an der Fachhochschule Nürnberg und sammelte danach im Spezial-tiefbau erste Berufserfahrungen. Im Nürnberger Raum hat sie an Baugrubensicherungen und Gründungen für Verkehrsbauten mitgewirkt. Nach einer familiären Pause konnte sie im Herbst 1992 als Angestellte zum Wasser-wirtschaftsamt Hof wechseln. Die Planung und Bauleitung für Renaturierungen kleiner Gewässer im Landkreis Kronach zählte hier zu ihren ersten Aufgaben. Außerdem gehörte sie dem Sachgebiet technische Gewässeraufsicht für das Stadtgebiet Hof an, das dort die relevanten wasserrechtlichen Nutzungen überwacht. Dazu gehören Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, zahlreiche Altlasten und Einleitungen von behandeltem Abwasser und Niederschlagswasser in die oberirdischen Gewässer.

Im Zuge der bayerischen Verwaltungsreform wurden 1999 Aufgaben der technischen Gewässeraufsicht von den Wasserwirtschaftsämtern an die Kreisverwaltungsbehörden übertragen. Am Landratsamt Hof wurde für diese Aufgaben zunächst eine personelle Vertretung erforderlich, die Gudrun Bruns drei Jahre lang in Abordnung übernahm. Die Tätigkeit umfasste die Bewertung der wassergefährdenden Stoffe in Produktionsbetrieben des Landkreises Hof und die Anordnung entsprechender Vorkehrungen zum Gewässer-schutz. Auch Gülle aus der intensiven Tierhaltung gehört zu den wassergefährdenden Stoffen. Dass einzelne Landwirte Unverständnis für erforderliche technische Schutzmaß-nahmen hatten, musste Gudrun Bruns selbst erleben, als ein Landwirt mit Hilfe zweier Hunde und eines Gewehres das Gespräch verweigerte.

Seit ihrer Rückkehr an das Wasserwirtschaftsamt Hof gehört der Unterhalt wasserbaulicher Anlagen des Freistaates Bayern im Amtsbereich zu ihren Aufgaben. Das waren anfangs die Trinkwassertalsperre Mauthaus, die Förmitztalsperre und der Schönstädt-Speicher bei Coburg. Davon blieb nach der Umstrukturierung der bayerischen Wasserwirtschaftsämter ab 2006 nur die Förmitztalsperre relevant, sodass die Ingenieurin nun in die Bereiche Öffent-lichkeitsarbeit und Begutachtung von Abwassereinleitungen einbezogen wurde. Vor vier Jahren übernahm Gudrun Bruns die haushälterische Betreuung des gesamten Fachbereichs Wasserbau. Die Bereitstellung und Abrechnung von jährlich über fünf Millionen Euro Haushaltsmitteln dient allen staatlichen Wasserbauvorhaben sowie dem Unterhalt der Förmitztalsperre und anderer Gewässer in den Landkreisen Bayreuth, Hof, Kulmbach und Wunsiedel.

Maßnahmen für den „guten ökologischen Zustand" der Eger von Weißenstadt bis Selb

Das Wasserwirtschaftsamt Hof lädt alle Interessierten zu einer Informations- und Diskussionsrunde
am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, um 19:00 Uhr
ins Bürgerhaus der Stadt Röslau in die Wunsiedler Str. 30, 95195 Röslau, ein.

Die Eger verfehlt von der Quelle bis unterhalb des Lausenbaches den „guten ökologischen Zustand“. Vor allem Fische und im Gewässer lebende Kleinstlebewesen finden in der Eger nicht überall geeigneten Lebensraum. Außerdem ist durch die vorhandenen Wehranlagen die „biologische Durchgängigkeit“ der Eger unterbrochen, so dass Fische und andere im Gewässer lebende Kleinstlebewesen nicht flussauf- und flussabwärts zu ihren Lebensräumen wandern können.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie dient dem Schutz des Wassers als zunächst wichtigste Lebensgrundlage für Fische, im Gewässer lebende Kleinstlebewesen und letztlich auch für uns Menschen. Deshalb sind europaweit die Gewässer wieder in einen guten, annähernd naturnahen, Zustand zu bringen.

Bei der Veranstaltung erläutern Fachleute des Wasserwirtschaftsamtes die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie an der Eger und die erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung des Zustandes der Eger. Weitere Anregungen und Vorschläge von Anliegern und Interessenten werden dabei aufgenommen und sollen Eingang in das sogenannte Umsetzungskonzept finden. Ansprechpartner für die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und das Umsetzungskonzept am Wasserwirtschaftsamt Hof sind Herr Labindzius (Tel.: 09281/891-210) und Herr Bernhardt (Tel.: 09281/891-235).

Maßnahmen für den „guten ökologischen Zustand" der Sächsischen Saale von der Quelle bis Hof

Das Wasserwirtschaftsamt Hof und die Stadt Schwarzenbach/Saale laden alle Interessierten zu einer Informations- und Diskussionsrunde
am Mittwoch, den 19. Juli 2017 um 19:00 Uhr
in den Bürgersaal Martinlamitz, Am Dorfplatz 4, 95126 Schwarzenbach/S., ein

Bei der Veranstaltung erläutern Fachkräfte des Wasserwirtschaftsamtes Hof und des Planungsbüros ifanos Wasser & Landschaft die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie, die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und die möglichen Umgestaltungsmaßnahmen. Weitere Anregungen und Vorschläge von Anliegern und Interessenten werden dabei aufgenommen und sollen Eingang in ein Umsetzungskonzept finden.
Nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die dem Schutz des Wassers als wichtigste Lebensgrundlage dient, sind europaweit die Gewässer wieder in einen guten, annähernd naturnahen, Zustand zu bringen. Es soll der „gute ökologische Zustand“ erreicht werden.

Die Saale von der Quelle südlich von Zell bis zur Einmündung Südliche Regnitz verfehlt bisher den „guten ökologischen Zustand. Vor allem für Fische und ihren Nachwuchs findet sich in der Saale nicht genügend geeigneter Lebensraum. Außerdem ist durch die vorhandenen Wehranlagen die „biologische Durchgängigkeit“ der Saale unterbrochen, so dass Fische und andere Wassertiere nicht flussauf- und flussabwärts zu ihren Lebensräumen wandern können.
Um die Situation an der Saale zu verbessern, werden daher auf Basis einer Bestandsaufnahme Maßnahmen zur Entwicklung der Gewässerstruktur geplant und in einem Umsetzungskonzept zusammengefasst. Der erste Entwurf dieses Umsetzungskonzeptes soll nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Interessierte können sich auf der Homepage des Wasserwirtschaftsamtes vorinformieren.

Weltwassertag am 22. März 2017

Anlässlich des Weltwassertages, der 2017 unter dem Motto "Wastewater - Abwasser" steht, laden der Abwasserverband Selbitztal und das Wasserwirtschaftsamt Hof am 22. März 2017 zur Besichtigung der Kläranlage in Naila ein. Die Funktionsweise der komplexen Anlage wird bei Führungen, die zu jeder halben Stunde stattfinden, vorgestellt (Dauer ca. 45 Minuten, festes Schuhwerk empfohlen). Das Wasserwirtschaftsamt Hof und weitere kompetente Partner sind mit Informationen zum Gewässerschutz, zur Gewässeraufsicht und zur Grundstücksentwässerung vor Ort. Ein Imbiss und Getränke sowie ein Glücksrad runden die von 11 bis 16 Uhr dauernde Veranstaltung ab.
Übrigens: die Bakterien der biologischen Reinigungsstufe lieben Alkohol ! Bringen Sie mit, was zuhause nicht mehr getrunken wird und leeren es in einen Sammeltank. Wer richtig schätzt, wie voll er zum Veranstaltungsende wird, kann Thermengutscheine gewinnen.
Kläranlagenstandort: Mittelklingensporn 4, 95119 Naila

zur Pressemitteilung des Abwasserverbandes Selbitztal ...

2016

Verband und Kommunen einigen sich auf gemeinsame Schmutzfrachtberechnung

Der Abwasserverband Saale reinigt auf der zentralen Kläranlage in Hof das Abwasser aus 14 Kommunen. Dass die Ortskanäle, die Hauptsammler und die Kläranlage ein gemeinsames wasserwirtschaftliches System bilden, wird bei den wasserrechtlich erforderlichen Nachweisen schon länger berücksichtigt – noch nicht aber in der praktischen Betrachtung aller Beteiligten. Im Rahmen des vom bayerischen Umweltministerium geförderten Projektes „Demografiebedingte Strukturanpassung in der Abwasserentsorgung – Herausforderungen und Möglichkeiten im Bereich des Abwasserverbands Saale“ sind Verband und Kommunen seit April 2015 in einen Informations- und Verbesserungsprozess begriffen.

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Vermessungsarbeiten an den Flüssen Wiesent, Eger und Selb

Von November 2016 bis zum Frühjahr 2017 werden an den Flüssen Wiesent (Landkreis Bayreuth), Eger und Selb (Landkreis Wunsiedel i.F.) Neuvermessungen von Querprofilen durch ein Vermessungsbüro durchgeführt.
Dies bezieht sich auf den Zuständigkeits-bereich des Freistaates Bayern (Gew. I und II) betrifft die Wiesent im Bereich von Flusskilo-meter 64,8 (Einmündung der Kainach bei Hollfeld) bis Flusskilometer 40,8 (Einmündung der Aufseß bei Doos), die Eger flussabwärts ab Flusskilometer 36,0 (Straßenbrücke bei Röslau) sowie die Selb flussabwärts ab Flusskilometer 9,8 (Einmündung des Roßbachs bei Stopfersfurth).

Durch die Vermessungen werden langfristige Veränderungen durch besondere Ereignisse, wie z. B. Hochwasser erfasst. Dazu wird entlang der Flussachse in regelmäßigen Abständen ein Querprofil erstellt. Es enthält Informationen über die Struktur von Flusssohle und Uferbereichen. Die Punkte zur Erstellung eines Querprofils sind im Gelände markiert und ermöglichen die wiederholte Datenerhebung an der gleichen Position.

Das Wasserwirtschaftsamt bittet die betroffenen Anlieger um Verständnis. Bei Fragen können sie sich gerne an das Wasserwirtschaftsamt Hof wenden.

Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf:
Wilderei von streng geschützten Flussperlmuscheln nicht hinnehmbar

10.000 Euro Belohnung für Hinweise

Das Bayerische Umweltministerium setzt für Hinweise zur Aufklärung möglicher Umweltstraftaten an der streng geschützten Flussperlmuschel in Oberfranken eine Belohnung von 10.000 Euro aus.

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Vermessungsarbeiten an der Selbitz

Derzeit führt ein Ingenieurbüro im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes Hof eine Neuvermessung der Querprofile in der Selbitz durch. Langfristige Veränderungen durch besondere Ereignisse, wie z. B. Hochwasser werden durch die Vermessung erfasst. Dazu wird entlang der Flussachse in regelmäßigen Abständen ein Querprofil erstellt. Es enthält Informationen über die Struktur von Flusssohle und Uferbereichen. Die Punkte zur Erstellung eines Querprofils sind im Gelände markiert und ermöglichen die wiederholte Datenerhebung an der gleichen Position. Die Vermessung beginnt bei Flusskilometer 27,6, der Einmündung des Edlendorfer Baches bei Helmbrechts, und endet am Flusskilometer 0, der Mündung in die Sächsische Saale an der Landesgrenze zu Thüringen. Die Vermessung wird voraussichtlich bis Ende November 2016 abgeschlossen sein.

Das Wasserwirtschaftsamt bittet die betroffenen Anlieger in den Gemeinden Schauenstein, Selbitz, Naila, Issigau und Lichtenberg um Verständnis. Bei Fragen können sie sich gerne an das Wasserwirtschaftsamt Hof wenden.