ARCHIV - Pressemitteilungen

2016

Rock am Wasserwirtschaftsamt

Zu einem Innen-Hof-Konzert mit der Band Bogeyman lädt das
Hofer Wasserwirtschaftsamt am Donnerstag,
den 30. Juni 2016 ein.
Der Amtsparkplatz an der Jahnstraße 4 / Ecke Windmühlenweg bietet genügend Platz für Musik und Bewirtung.
Umrahmt wird das Konzert von einer Ausstellung über interessante Projekte des Amtes und vielen Informationen rund ums Wasser.

Ab 17.30 Uhr sind Besucher herzlich willkommen.
Die sechs Musiker der Hofer Band Bogeyman greifen spätestens 18.30 Uhr zu den Instrumenten und spielen bis 21 Uhr Klassiker der Rock- und Popmusik. Danach hoffen die Wasserwirtschaftler auf einen gemütlichen Ausklang bei gutem Wetter.

Dienstjubiläum am Wasserwirtschaftsamt Hof

Für 25 Jahre Dienstzugehörigkeit zur bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung erhielt kürzlich Harald Mehringer eine Ehrenurkunde des Freistaats Bayern. Der Leiter des Wasserwirt-schaftsamtes Hof, Leitender Baudirektor Benno Strehler, sprach ihm herzlichen Dank für die geleistete Arbeit und Einsatzbereitschaft aus Als Wasserbauwerker arbeitet Mehringer seit 1992 am Stützpunkt der Flussmeisterstelle, der damals neu auf dem Betriebsgelände der Förmitztalsperre eingerichtet wurde. Er gehört zur Stammbesetzung des Wasserbautrupps, der für den Unterhalt zahlreicher Gewässer im Landkreis Hof zuständig ist. Neben der Beseitigung von Gewässerschäden, Abflusshindernissen und Unrat gehören dazu auch das Mähen der Deichböschungen und die Gehölzpflege, sowie die Verbesserung der biologischen Wirksamkeit und Gestaltung der Gewässer. Allerdings werden umfangreiche Arbeiten mittlerweile an Firmen vergeben. Die eigentliche Flussmeisterstelle des Hofer Wasserwirtschaftsamtes ist mit zwölf Kollegen in Bayreuth angesiedelt.

Mehringer, der ausgebildeter Zimmermann ist, liebt die abwechslungsreiche Arbeit an den Gewässern aber freut sich auch, wenn in den Wintermonaten Schreinerarbeiten auszuführen sind. Durch seine Mithilfe entstanden zum Beispiel die schönen Sitzbänke rund um die Förmitztalsperre und die Überdachung an der Vorsperre. In 25 Jahren hat der Friedmannsdorfer mehr als einen Einsatz zur Hochwasserabwehr geleistet, bei der Arbeit Wind und Wetter ertragen und manchmal auch vor ungewöhnlichen Gewässerräumungen gestanden: Mitte der 1990-er Jahre hatte sich in Hof ein Baum quer vor die Brücke am Hallenbadwehr gelegt. Mehringer und seine Kollegen fuhren bei Schnee und drei Grad Wassertemperatur mit einem Blechboot hin und befestigten ein Zugseil daran. Mithilfe einer Lkw-betriebenen Winde konnte das Abflusshindernis dann herausgezogen werden.
In den kommenden Wochen steht das Mähen der Hochwasserschutzdeiche an, wobei sich Harald Mehringer schon auf das Arbeiten mit dem neuen Traktor freut.

Zwei Gewässerexkursionen zur Bayern Tour Natur

Saalespaziergang vom „Teppichsteg“ zur Lessingbrücke
Wissenswertes und Interessantes über den Lebensraum der innerstädtischen Saale vermittelt das Wasserwirtschaftsamt Hof bei einer Exkursion mit dem Flussmeister.
Am Freitag, dem 3. Juni 2016 beginnt der Spaziergang um 17.00 Uhr am Parkplatz der Handwerkskammer, Mühlstraße 19. Für die drei Kilometer lange Strecke sind zwei Stunden Zeit einzuplanen, da die Wasserkraftanlage am Hospitalwehr und das Pegelhaus des Wasserwirtschaftsamtes besucht werden.
In beiden Anlagen werden auch die technische Ausstattung und ihre Funktion vorgestellt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Durch die Heimat des Eisvogels
Im Rahmen der Bayern Tour Natur bietet das Wasserwirtschaftsamt Hof eine Exkursion mit dem Flussmeister durch die Flussaue der Eger im Landkreis Wunsiedel an.
Bei Neudorf hat durch eine Vielzahl von Maßnahmen der bayerischen Wasserwirtschafts- verwaltung und des Bunds Naturschutz die Natur wieder das Zepter übernommen. Entlang blühender Wiesen und durch grüne Auwälder wird der von Menschenhand geschaffene vielfältige Lebensraum vorgestellt.
Die Exkursion findet am Sonntag, dem 5. Juni 2016 statt. Treffpunkt ist 13.00 Uhr das Gasthaus Ulmenhain bei Neudorf in der Gemeinde Marktleuthen.
Festes Schuhwerk ist erforderlich, eine Anmeldung hingegen nicht.

Maßnahmen für das „gute ökologische Potenzial" der Sächsischen Saale im Stadtgebiet von Hof

Das Wasserwirtschaftsamt Hof und die Stadt Hof laden alle Interessenten zu einer Informations- und Diskussionsrunde
am Donnerstag, dem 12. Mai 2016 um 19:30 Uhr
ins Rathaus der Stadt Hof (Großer Sitzungssaal), in der Klosterstraße 1-3, 95028 Hof, ein.

Bei der Veranstaltung erläutern Fachkräfte des Wasserwirtschaftsamtes und des Planungsbüros ÖKON GmbH die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie, die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und die möglichen Umgestaltungsmaßnahmen. Weitere Anregungen und Vorschläge von Anliegern und Interessenten werden dabei aufgenommen und sollen Eingang in ein Umsetzungskonzept finden.

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Wasser und Arbeitsplätze - Weltwassertag 2016

Wie viele Menschen ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt der Wasserwirtschaft verdanken, wollen die Vereinten Nationen mit dem diesjährigen Motto des Weltwassertages deutlich machen. Direkt „dran“ sind natürlich die kommunalen Betreiber und Unternehmen, die die öffentliche Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung stemmen. Aber auch Ingenieurbüros, Labore und andere Dienstleister, sowie die Wasserbehörden sind mit Personalkapazität dabei. Und letztlich haben sich auch zahlreiche Baufirmen und Ausrüster auf die Wasserwirtschaft spezialisiert. Denkt man an Hochwasserschutzdeiche, Regenrückhaltebecken oder die frostfreie Verlegung von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen, ist klar dass viel Erde bewegt werden muss.
Zunehmen muss nach Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Hof unbedingt der Umfang von Kanal- und Leitungssanierungen. Nicht nur das öffentliche Netz, das zum Großteil vor mehr als 20 Jahren errichtet wurde, sondern auch die privaten Grundstücksentwässerungsanlagen verdienen verstärkte Aufmerksamkeit. Es sind beachtliche Investitionen, die da im Untergrund vergraben sind – deren Pflege und Unterhalt aber oft nicht ihrem Werterhalt und ihrer Funktionstüchtigkeit gerecht wird. Undichte Abwasserleitungen sind eine Gefahr für das Grundwasser, da die Schadstoffe von aussickerndem Abwasser im Untergrund kaum abgebaut werden. Liegen undichte Abwasserleitungen hingegen in wasserführenden Schichten, dringt sauberes Grundwasser in die Abwasserleitung und durchläuft die Kanalnetze und die Kläranlagen. Stauraum und Behandlungskapazität für das wirklich verschmutzte Wasser werden unnötig beansprucht.
Der indirekte Zusammenhang zwischen Wasser und Arbeitsplätzen spiegelt sich natürlich in der Siedlungsentwicklung, in Industrie und Gewerbe sowie im Tourismus und in der Freizeitbranche wider.
Zum Thema Wasser ist das Wasserwirtschaftsamt Hof übrigens beim InnenHofKonzert am 30. Juni 2016 mit vielen Informationen und Musik ab 18 Uhr startklar.

Schlüsselübergabe an der Förmitztalsperre

Der geplante unauffällige Abschied aus dem Berufsleben konnte ja nichts werden. Wenn einer wie Gerhard Mank seit 1985 im Landkreis Hof engagiert in Sachen Wasserwirtschaft unterwegs ist, wollen Viele ihm Dank sagen und alles Gute wünschen. Seine Kollegen vom Wasserwirtschaftsamt Hof wie auch Vertreter von Institutionen und Vereinen kamen deshalb am 4. März 2016, Manks letztem Arbeitstag, an die Förmitztalsperre

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Neue Abteilungsleiterin für Stadt und Landkreis Bayreuth

Am Wasserwirtschaftsamt Hof ist Baurätin Michaela Blüml seit Mitte Januar die neue Abteilungsleiterin für Stadt und Landkreis Bayreuth. Sie ist Nachfolgerin von Bauoberrat Walter Fischer, der im letzten Jahr zur Regierung von Oberfranken gewechselt war.

Michaela Blüml, Jahrgang 1987, ist im sächsischen Vogtland geboren und hat an der Technischen Universität Dresden Wasserwirtschaft studiert. Die Vertiefungs-richtung Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft entsprach ihrem Interesse an praktischen Fragen der Wasser-bewirtschaftung und des Gewässerschutzes.
Die Einstiegsmöglichkeit in den technischen Dienst beim Freistaat Bayern kam der Diplomingenieurin gerade recht. Während des zweijährigen Referendariats am Wasser-wirtschaftsamt Nürnberg lernte sie die Zuständigkeiten von Kommunen, Unternehmen, Privatpersonen und der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung kennen.
In Hof ist Blüml bereits seit einem Jahr. Am Landesamt für Umwelt half sie bei der Umstruk-turierung des Bayerischen Altlasten-informationssystems. „Ich freue mich auf die abwechslungsreichen Aufgaben der Abteilungsleitung. Die vielfältige Struktur des recht großen Landkreises Bayreuth ist ja nicht zu übersehen und bildet sich auch in den Fachbereichen der Wasserwirtschaft ab.“ Mit ihren Mitarbeitern will sie nun die Schwerpunkte identifizieren und angehen.

Amtsleiter Benno Strehler freute sich über die Vervollständigung des Teams und bedankte sich zudem bei seiner Stellvertreterin Andrea Künzl, die Stadt und Landkreis Bayreuth sechs Monate zusätzlich zum Landkreis Kulmbach betreut hat.

Erreichung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie an den Nebengewässern der Sächsischen Saale

Zur Erreichung des guten Zustandes an den Nebengewässern der Sächsischen Saale liegt nun das fertige Umsetzungskonzept vor. In Interkommunaler Zusammenarbeit haben insgesamt 8 Gemeinden und die Stadt Hof gemeinsam mit dem Planungsbüro OPUS und dem Wasserwirtschaftsamt Hof das Konzept fertig gestellt.
Die Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch, zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt Hof, möchten hiermit alle Interessenten zu einem gemeinsamen Termin einladen:

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2015

Die Pegnitzquelle ist immer noch trocken

Schon Mitte August wurde über die trocken gefallene Pegnitzquelle in der Presse berichtet – die Karstquelle weist auch jetzt noch keine Schüttung auf.

Obwohl sie dem Fluss ihren Namen gibt, ist der Anteil der Quellschüttung am Abfluss ein ganz geringer. Die Fichtenohe, die an der Einmündung der Pegnitzquelle ein Einzugsgebiet von rund 65 km² hat, bringt eigentlich das Wasser von Norden heran.

Obwohl die extreme Trockenheit vorüber ist, haben sich die Flüsse und vor allem das Grundwasser noch nicht erholt. Für die Flüsse Oberfrankens ist immer noch eine ausgeprägte Niedrigwasserphase zu verzeichnen. So zeigt die Pegnitz am Pegel Michelfeld, der etwa 8 km unterhalb der Pegnitzquelle und bereits im Amtsgebiet des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg liegt, derzeit nur Abflusswerte um die 200 Liter pro Sekunde. Die fehlenden fünf Liter pro Sekunde, die als durchschnittliche Quellschüttung der Pegnitz bekannt sind, bedeuten keine wesentliche Änderung.

Für wasserrechtliche Genehmigungen, sei es für die Wasserentnahme, die Einleitung gereinigten Abwassers oder den Betrieb von Wasserkraftanlagen, wird grundsätzlich dieser niedrige Abfluss zugrunde gelegt, denn auch in niederschlagsarmen Zeiten muss der Gewässerschutz gewährleistet bleiben.

Dass die Niederschläge der letzten Wochen auch für das Auffüllen der Grundwasserstände nicht ausreichend waren, belegt nicht zuletzt die trockene Pegnitzquelle.

Abflussprofil muss freigemacht werden

In Oberkotzau wird an der Saale auch in den nächsten Wochen noch gesägt und gebaggert. Nachdem die Deutsche Bahn eine Generalentholzung ihrer Verkehrsanlagen Richtung Schwarzenbach/Saale durchführt, schließt sich das Wasserwirtschaftsamt Hof an und nutzt die freie Zufahrt für Unterhaltungsmaßnahmen.

Der Freistaat Bayern ist mit seinen Wasserwirtschaftsämtern für den Unterhalt aller großen Fließgewässer zuständig. Dazu gehört in Ortschaften vor Allem, dass der schadlose Abfluss von Hochwasser jederzeit gewährleistet ist.

Der Querschnitt eines Gewässers und seiner Ufer wird als Abflussprofil bezeichnet. In Abhängigkeit vom Bewuchs und vom Gefälle passt nur eine bestimmte Wassermenge da hindurch. Im Lauf der Jahre verengen auch Ablagerungen das Profil.

Der Saaleabschnitt bei Oberkotzau ist über zehn Jahre nicht beräumt und unterhalten worden, deshalb nutzt das Hofer Amt mit seiner Flussmeisterstelle jetzt die Gelegenheit. Geplant ist neben der Beseitigung von Ablagerungen auch die Entfernung von Gehölzen und der Rückschnitt von Bäumen. Da aber die Wurzelstöcke der Weiden größtenteils belassen werden, ist mit der Wiederbegrünung in kurzer Zeit zu rechnen.

Niedrigwasser in den Flüssen Hochfrankens

Die Fließgewässer im Amtsbezirk des Wasserwirtschaftsamtes Hof weisen wegen fehlender Niederschläge und anhaltend hoher Temperaturen derzeit Niedrigwasserstände auf. Als extrem trocken wird das Gebiet um Bayreuth und Kulmbach eingestuft, die anderen Regionen sind mäßig bis sehr trocken. Einen guten Überblick kann man sich beim bayerischen Niedrigwasser-Informationsdienst unter www.nid.bayern.de verschaffen.

Fließgewässer werden von zahlreichen Nutzungen beansprucht, zum Beispiel zur Ableitung gereinigten Abwassers, zur Speisung von Fischteichanlagen, zur Bewässerung und zur Energiegewinnung. Damit auch bei Niedrigwasserständen der Gewässerschutz gewährleistet ist, unterliegen alle Nutzungen einer wasserrechtlichen Genehmigung. Ausnahmen gibt es nach dem bayerischen Wassergesetz nur beim so genannten Gemeingebrauch. Neben dem Baden, dem Tränken und einigen unkritischen Nutzungen gehört auch die Wasserentnahme mit Handgefäßen dazu. Aber wenn es für den Gewässerschutz notwendig ist, kann auch das von den unteren Wasserbehörden untersagt werden.

Ob alle Nutzer die Auflagen ihrer wasserrechtlichen Genehmigungen einhalten, insbesondere bei Ausleitungen für Wasserkraftanlagen und Fischteiche, wird in der nächsten Zeit verstärkt kontrolliert. Hier arbeitet das Wasserwirtschaftsamt Hof eng mit den unteren Wasserbehörden (Landratsämter bzw. kreisfreie Städte) zusammen, denn Nichteinhaltungen sind Ordnungswidrigkeiten oder sogar Straftaten und werden geahndet. Auch die ungenehmigte Entnahme von Wasser mit Pumpen fällt hierunter!

Das Wasserwirtschaftsamt Hof appelliert deshalb alle Bürger, Fließgewässer nicht unge-nehmigt zu nutzen. Wo es möglich ist, sollte man der Trockenheit langfristig begegnen, z.B. für mehr Beschattung sorgen oder im gärtnerischen Bereich Mulchdecken aufbringen. An der Sächsischen Saale ist in diesem Sommer die Förmitztalsperre wieder einmal unverzichtbar. Sie speist so viel Wasser zu, bis am Pegel Hof ein kontinuierlicher Abfluss von einem Kubikmeter pro Sekunde erreicht wird.

Einschränkung des Anliegergebrauchs an Flüssen und Bächen:
Wasserentnahmen zur Bewässerung nicht mehr zulässig

Pressemitteilung Nr. 78/2015 der Regierung von Oberfranken vom 12.08.2015 in gekürzter Form:

Die fortdauernde Trockenheit setzt den Gewässern kräftig zu. In ganz Nordbayern liegen die Wasserabflüsse derzeit im Niedrigwasserbereich. Dadurch können für Fische und andere Wasserbewohner kritische Situationen entstehen. Auch die Nutzbarkeit durch den Menschen ist zunehmend eingeschränkt. Beispielsweise erzeugen Wasserkraftanlagen weniger Energie. Aber auch die Anlieger an Gewässern sowie die Besitzer von Gewässergrundstücken sind betroffen. Sie können nun nicht mehr Wasser aus dem Bach entnehmen und damit ihre Gärten oder Äcker bewässern, es sei denn sie haben eine Erlaubnis des zuständigen Landratsamtes. Wenn man nicht Anlieger an einem Gewässer ist, gilt unabhängig von den Witterungsbedingungen immer ein Abpumpverbot. Die zuständigen Behörden wurden angewiesen, verstärkt zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden.

Das Entnehmen von Wasser ist grundsätzlich nur mit einer wasserrechtlichen Gestattung des Landratsamtes möglich. Ausnahmen bestehen nur in engen Grenzen, wenn zum Beispiel geringe Mengen mittels Schöpfgefäßen entnommen werden (Gemeingebrauch) oder wenn die Wasserentnahme durch den sogenannten Anlieger- und Eigentümergebrauch gedeckt ist. Dieser gesetzliche Ausnahmetatbestand gestattet den Eigentümern von Gewässergrundstücken und den unmittelbaren Anliegern an Gewässern die erlaubnisfreie Wasserentnahme zur Bewässerung ihrer Gärten und Äcker. Voraussetzung ist allerdings, dass die Wasserentnahme zu keinen nachteiligen Veränderungen des Gewässers, insbesondere des Wasserabflusses führen. Bei anhaltender Trockenheit und entsprechend niedrigen Wasserständen können jedoch bereits geringfügige Wasserentnahmen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben. Die Wasserentnahme ist dann nicht mehr durch den Anlieger- und Eigentümergebrauch gedeckt und somit unzulässig. Dies gilt auch für den Gemeingebrauch.

Die Auswirkungen der Trockenperiode lassen sich an den kontinuierlichen Abflussmessungen der Wasserwirtschaftsämter ablesen. So nähert sich der Abflusswert des Mains bei Kemmern allmählich dem niedrigsten jemals gemessenen Abflusswert. Kritisch ist die Lage besonders bei den kleineren Bächen. Die ohnehin abflussschwachen Oberläufe können schnell trocken fallen. Für die Gewässerbewohner ist das fatal. Die Regierung von Oberfranken appelliert daher an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger, ohne entsprechende Gestattung durch das Landratsamt in der jetzigen Niedrigwassersituation kein Wasser aus den Gewässern zu entnehmen. Zudem sind alle Inhaber von Rechten und Befugnissen zur Nutzung der Gewässer, wie Betreiber von Wasserkraftanlagen oder Fischteichbesitzer, aufgefordert, sich strikt an die Vorgaben ihrer Erlaubnisse zu halten. Mit verstärkten Kontrollen in den nächsten Tagen ist zu rechnen

Wasserwirtschaftliche Exkursion im Rahmen der Bayern Tour Natur
Vom Tauperlitzer See zur Staudenmühle

Am Freitag, dem 3. Juli 2015 beginnt um 17 Uhr eine wasserwirtschaftliche Exkursion zu zwei ganz unterschiedlichen Gewässerlebensräumen. Zunächst wird der Tauperlitzer See als stehendes Gewässer vorgestellt – im letzten Jahr fanden hier umfangreiche Sanierungs- maßnahmen durch die Gemeinde und das Wasserwirtschaftsamt statt. Deren Wirkung ist durchaus sichtbar: das Baden macht wieder Spaß und zahlreiche Insekten- und Fischarten fühlen sich wohl.
Weiter geht’s entlang der Südlichen Regnitz bis zur Mündung in die Saale, nun wird der Lebensraum Fließgewässer vorgestellt. Die ausgewählten Abschnitte sind relativ naturnah und strukturreich, wie die Pflanzen- und Tierwelt beweist, und haben bei Hochwasser durch Ausuferung und Rückhalt in der Fläche positive wasserwirtschaftliche Auswirkungen.
An der Staudenmühle ist die Besichtigung der modernisierten Wasserkraftanlage vorgesehen. Die Weglänge beträgt ca. 4,5 km, geländetaugliches Schuhwerk wird empfohlen.

Treffpunkt zum Beginn der Exkursion ist der vordere Parkplatz am Tauperlitzer See, dorthin besteht gegen 19.30 Uhr auch eine Rückfahrgelegenheit.

Nicht "Mal schnell den Bach hinunter"
Gemeinden werden für Hochwasserschutz und naturnahe Pflege sensibilisiert

Kommunen sind für die Entwicklung ihrer kleineren Gewässer verantwortlich, sie müssen sich Hochwasserproblemen stellen und den periodischen Unterhaltungsaufwand einplanen. Zur Unterstützung bietet die bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung mit dem Netzwerk „Gewässernachbarschaften“ die Vermittlung von praxisrelevantem Wissen und gegenseitigen Erfahrungsaustausch an.
Die Gemeinden des Landkreises Hof sind am 7. Mai 2015 wieder dazu eingeladen.

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Durch die Heimat des Eisvogels
Exkursion entlang der Eger

Am Sonntag, 26. April 2015 um 13.30 Uhr führt Flussmeister Michael Fichtner eine „Bayern Tour Natur“ entlang der Eger im Landkreis Wunsiedel.

Wer neugierig ist, wie artenarme Wirtschaftswiesen innerhalb weniger Jahre in Feuchtbiotope, Auwälder und blühende Auewiesen umgewandelt werden können, der sollte dieses Ex-kursionsangebot des Wasserwirtschaftsamtes Hof nutzen. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung und des Bund Naturschutz hat hier die Natur wieder das Zepter übernommen. Im Rahmen der dreistündigen Wanderung werden die ökologischen und wasserwirtschaftlichen Zusammenhänge fachkundig erläutert.

Treffpunkt ist die Gaststätte Ulmenhain in Neudorf, das zur Gemeinde Marktleuthen gehört. Feste Schuhe werden empfohlen.

Die Bayern Tour Natur wird übrigens 15 Jahre alt – und das Hofer Wasserwirtschaftsamt ist von Beginn an mit Exkursionen und Wanderungen im jährlichen Programm vertreten.

Alle Touren sehen Sie unter:www.tournatur.bayern.de

Veranstaltungshinweis Bayern Tour Natur: Der Rote Main im neuen Bett

Wer neugierig ist, welchen „Bettenwechsel“ der Rote Main im künftigen Landesgartenschau-gelände schon hinter sich hat, der sollte sich die Exkursionsangebote des Wasserwirt-schaftsamtes Hof vormerken.
Am Sonntag, 12. April 2015 um 10 Uhr und am Samstag, 25. April 2015 um 14 Uhr führen zwei Flussmeister fachkundig am neu gestalteten Gewässerabschnitt entlang. Damit sich der Fluss, seine Ufersäume und die Flussaue wieder zu wertvollen Lebensräumen entwickeln, waren hier etliche Veränderungen nötig.

Flussregenpfeifer Bild vergrössern Die neuen Kiesflächen wurden schon 2014 von Flussregenpfeifern angenommen

Im Rahmen der zweistündigen Wanderungen am ökologisch umgebauten Roten Main werden wasserbauliche und ökologische Aspekte der im Dezember 2014 fertiggestellten Maßnahme erläutert. Treffpunkt ist jeweils die Brücke über den Roten Main an der Friedrich-Ebert Straße. Wander- oder Trekkingschuhe werden empfohlen. Die Bayern Tour Natur wird übrigens
15 Jahre alt – und das Hofer Wasserwirtschaftsamt ist von Beginn an mit Exkursionen und Wanderungen im jährlichen Programm vertreten.

Alle Touren sehen Sie unter:www.tournatur.bayern.de

40 Jahre Dienstjubiläum

Sigrid Hauguth, die seit 1975 in der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung arbeitet, konnte anlässlich ihres Dienstjubiläums am 8. Januar 2015 so einige Geschichten erzählen. Die gelernte Industriekauffrau kam gleich nach der Lehre ans Wasserwirtschaftsamt Bayreuth.

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Neue Flusseinteilungszeichen für die Saale

Im Rahmen von Vermessungsarbeiten an der Saale werden fehlende Höhenfestpunkte mit dazugehörigen Flusskilometertafeln gesetzt.

Das Wasserwirtschaftsamt Hof beabsichtigt ab Ende Januar die Neuvermessung und Kenn-zeichnung des Saaleflussbettes von der Landesgrenze bis Weißdorf, also auch quer durch die Ortslagen Hof, Oberkotzau und Schwarzenbach.

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2014

Bürgerbeteiligung

Vom 22. Dezember 2014 bis 22. Juni 2015 liegen im Wasserwirtschaftsamt Hof zur Einsicht und Stellungnahme aus:

  • Aktualisierte Bewirtschaftungspläne 2016-2021
  • die dazugehörigen Maßnahmenpläne mit strategischer Umweltprüfung
  • Hochwasserrisikomanagementplan 2016-2021 für das Flussgebiet Elbe

Die Bewirtschaftungspläne umfassen die bayerischen Anteile an den Flusseinzugsgebieten Elbe, Rhein und Donau. In der bevorstehenden Bewirtschaftungsperiode sind zahlreiche Maßnahmen zur Erreichung des guten Zustandes der Gewässer geplant. Schwerpunkt in unserem Amtsgebiet sind die hydromorphologischen Maßnahmen, jedoch auch bei der Abwasserbehandlung soll noch Potenzial ausgeschöpft werden.

Der Hochwasserrisikomanagementplan für das Flussgebiet Elbe wurde für 2016-2021 erstmals erstellt und liegt mit Maßnahmenprogrammen und deren Umweltberichten ebenfalls zur Einsicht aus.

Außer bei der Regierung von Oberfranken liegen die Unterlagen auch an den Wasserwirtschaftsämtern aus und können während der Dienstzeiten eingesehen werden. Stellungnahmen sind in schriftlicher Form erforderlich.

Maßnahmen an Gehölzen entlang der Saale

An den Hofer Hochwasserschutzanlagen zwischen Teppichsteg und Mittlerem Anger werden in den nächsten Wochen Gehölzpflege- und Rodungsmaßnahmen durchgeführt. Gründe für die Maßnahmen sind die Freimachung des Abflussprofiles, der Unterhalt der Hochwasserschutzeinrichtungen und die öffentliche Sicherheit.

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Maßnahmen für den "guten Zustand" der Sächsischen Saale

Zu einer Informations- und Diskussionsrunde lädt das Wasserwirtschaftsamt Hof am Mittwoch, dem 29. Oktober 2014 um 19.30 Uhr ins Rathaus der Gemeinde Weißdorf ein. Es geht um den fast 40 km langen Abschnitt von der Saalequelle bis zur Einmündung der Südlichen Regnitz bei Hof-Moschendorf.

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Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Förmitztalsperre

Seit Herbst letzten Jahres hat sich an der Förmitztalsperre so Einiges verändert. Das Wasserwirtschaftsamt als Betreiber des Wasserspeichers möchte nun gemeinsam mit den beteiligten Vereinen und Verbänden die abgeschlossenen Maßnahmen vorstellen.
Dazu laden wir am Samstag, dem 28. Juni 2014 die interessierte Öffentlichkeit ein.

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Weltwassertag für Schüler
Informationsveranstaltung und Ausstellung

Das Wasserwirtschaftsamt Hof beteiligt sich an der Veranstaltung des Hofer Kompetenz- netzwerkes Wasser-Energie-Umwelt, die am Freitag dem 21. März 2014 von 8 – 12 Uhr im Bayerischen Landesamt für Umwelt, Dienststelle Hof, stattfindet.

Weitere Informationen ...

Besichtigung der Wasserkraftanlage Hospitalmühle

Das Wasserwirtschaftsamt Hof bietet gemeinsam mit der Volkshochschule des Landkreises Hof eine Besichtigung der Wasserkraftanlage Hospitalmühle in Hof an.
Seit 1920 wird hier aus Wasserkraft elektrische Energie gewonnen, in früheren Jahrhunderten war es eine Getreidemühle.
Die Nutzung der kinetischen Energie ist nicht der einzige Berührungspunkt beim Motto „Wasser und Energie“ – Flussmeister Hagen Rothemund wird auch die anderen kurz vorstellen. Eine Besichtigung des Hofer Messpegels an der Saale rundet die zweistündige Veranstaltung ab.
Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Wasserkraftanlage, die sich fußläufig am Saaleradweg hinter dem Sigmundsgraben befindet.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich bei:
WWA Hof 09281/891-0 oder E-Mail: Poststelle WWA Hof
oder
VHS Fr. Bechert 09281/ 46392

Bürgerbeteiligung

Das Wasserwirtschaftsamt Hof aktualisiert gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bis Ende 2015 die Bewirtschaftungspläne für seine Gebietsanteile an den Einzugsgebieten der Elbe, der Donau und des Rheins.

Vom 22. Dezember 2013 bis 23. Juni 2014 findet die zweite öffentliche Beteiligung statt, bei der ein Überblick über die wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung für die bevor- stehende Bewirtschaftungsperiode gegeben wird. Außer bei der Regierung von Oberfranken liegen die Unterlagen auch an den Wasserwirtschaftsämtern aus und können während der Dienstzeiten eingesehen werden. Stellungnahmen sind in schriftlicher Form erforderlich. Eine weitere öffentliche Beteiligung wird 2015 erfolgen, wenn es um die konkreten Maßnahmen- programme geht.

2013

Dienstjubiläum für den "Chef" der Förmitztalsperre

Für 40 Dienstjahre in der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung erhielt kürzlich Fluss-meister Gerhard Mank eine Dankurkunde des Freistaates Bayern. Der Leiter des Wasser-wirtschaftsamtes Hof, Leitender Baudirektor Benno Strehler, sprach ihm herzlichen Dank für sein großes Engagement und die geleistete Arbeit aus.

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Absenkung der Förmitztalsperre Sommer/Herbst 2013

In den nächsten Wochen und Monaten wird an der Förmitztalsperre eine außergewöhnliche Absenkung des Wasserspiegels erfolgen.
Der Grund ist eine technische Revision und Betonsanierung in den zwei Schächten zwischen Vorsperre und Hauptsperre. Um in den tief hinunter reichenden Anlagen arbeiten zu können, muss der Vorsperrendamm weitgehend trocken stehen.

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Dienstjubiläum für den "Chef" der Förmitztalsperre

Für 40 Dienstjahre in der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung erhielt kürzlich Fluss-meister Gerhard Mank eine Dankurkunde des Freistaates Bayern. Der Leiter des Wasser-wirtschaftsamtes Hof, Leitender Baudirektor Benno Strehler, sprach ihm herzlichen Dank für sein großes Engagement und die geleistete Arbeit aus.

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Absenkung der Förmitztalsperre Sommer/Herbst 2013

In den nächsten Wochen und Monaten wird an der Förmitztalsperre eine außergewöhnliche Absenkung des Wasserspiegels erfolgen.
Der Grund ist eine technische Revision und Betonsanierung in den zwei Schächten zwischen Vorsperre und Hauptsperre. Um in den tief hinunter reichenden Anlagen arbeiten zu können, muss der Vorsperrendamm weitgehend trocken stehen.

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Bayern Tour Natur an der Eger

Im Rahmen der Bayern Tour Natur bieten Behörden, Vereine und Private seit über zehn Jahren nicht alltägliche Exkursionen an.
Das Wasserwirtschaftsamt Hof lädt am 23.6.2013 in den Landkreis Wunsiedel / Gemeinde Thierstein ein, die zurückgekehrte Wildnis an Eger und Selb zu erkunden.

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Historische Hochwasserfotos – eine Ausstellung im Wasserwirtschaftsamt Hof

Unser Fotowettbewerb „Hochwasserereignisse an allen Gewässern in den Flussgebieten von Saale und Eger“ hat zahlreiche interessante und beeindruckende Zusendungen erbracht.
Wir haben daraus eine kleine Ausstellung mit etwa 50 ausgewählten Bildern und Geschichten gestaltet, die Hochwasserereignisse der letzten 100 Jahre in unserer Region zeigen.

Den internationalen Tag des Wassers nehmen wir zum Anlass, um diese Ausstellung gemeinsam mit den 17 Einsendern zu eröffnen. Der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes, Herr Benno Strehler wird in diesem Rahmen eine Preisverleihung vornehmen.

Vom 25. März bis 19. April 2013 bleibt die Ausstellung zu unseren Besuchszeiten,
Montag bis Freitag 8-12 Uhr und
Montag bis Donnerstag 14-15 Uhr,
im Eingangsbereich öffentlich zugänglich.

Gehölzpflegemaßnahmen: An der Saale muss ausgelichtet werden

In Absprache und mit Genehmigung der Stadt Hof werden demnächst auf den staatseigenen Grundstücken im Bereich der Hochwasserschutzeinrichtungen Hof umfangreiche Baumpflege- und Fällmaßnahmen ausgeführt. Die zuständige Flussmeisterstelle des Wasserwirt- schaftsamtes Hof wird hierbei vom Maschinenring unterstützt.
Die Maßnahmen beziehen sich auf dem Abschnitt von der Michaelisbrücke bis zum Teppichsteg, da hier die Bestände von Hybridpappeln bzw. Weiden überaltert sind. Besonders bei stürmischen Wetterlagen sind hier Beeinträchtigungen der allgemeinen Sicherheit durch Windbruch zu befürchten.
Das Wasserwirtschaftsamt Hof hat die Verkehrssicherungspflicht für die staatseigenen Grundstücke und Wege, die entlang der Saale öffentlich zugänglich sind. Außerdem dienen die Maßnahmen einer langfristigen Hochwasservorsorge: stürzte bei Hochwasser ein Baum ins Flussbett, würde der Wasserstand unkontrolliert ansteigen.

Für den Durchführungszeitraum bis Ende März 2013 müssen aus Sicherheitsgründen einzelne Bereiche gesperrt werden. Das Wasserwirtschaftsamt Hof bittet die Bevölkerung hierfür um Verständnis.

Bürgerbeteiligung

Das Wasserwirtschaftsamt Hof aktualisiert gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bis Ende 2015 die Bewirtschaftungspläne für seine Gebietsanteile an den Einzugsgebieten der Elbe, der Donau und des Rheins.

Vom 22. Dezember 2012 bis 30. Juni 2013 findet hierzu die erste öffentliche Beteiligung statt, die sich auf den Zeitplan, das Arbeitsprogramm und die Maßnahmen zur Information und Anhörung der Öffentlichkeit bezieht. Außer bei der Regierung von Oberfranken liegen die Unterlagen auch an den Wasserwirtschaftsämtern aus und können während der Dienstzeiten eingesehen werden.
Stellungnahmen sind in schriftlicher Form erforderlich, sie können aber hier zur Niederschrift gegeben werden.
Weitere öffentliche Beteiligungen werden 2014 und 2015 erfolgen, wenn es um die Belastungsschwerpunkte und um die Maßnahmenprogramme geht.

2012

Gewässernachbarschaft Hof am 18. Oktober 2012 in Selbitz

Wie sturmfest sind die alten Weiden am Bach, wie gestaltet man Uferwege sicher, wer haftet wie bei einem Wasserspielplatz?
Solche Fragen zur Verkehrssicherungspflicht an Gewässern bekommen die Teilnehmer aus den Gemeinden des Landkreises Hof bei ihrem diesjährigen Nachbarschaftstreffen beantwortet.
Außerdem stehen die Strukturverbesserungen der Südlichen Regnitz und der Muschelschutz in Bayern auf der Tagesordnung.
Vor Ort schauen sich die Teilnehmer am Nachmittag die Fischaufstiegshilfe am Wehr in Selbitz und die Marmormühle in Naila an, die als Sägewerk betrieben wird.

In Bayern sind die Gemeinden für die Gewässer III. Ordnung zuständig, die z.B. im Landkreis Hof über 1000 km Länge haben.
Übrigens gibt es „Nachbarschaften“ in Bayern auch in den Bereichen Wasserversorgung und Kläranlagen. Sie haben sich zur Fortbildung, zum Erfahrungsaustausch und für kurze Wege in der Zusammenarbeit als sehr wertvoll erwiesen – Aspekte, die ein teures Fortbildungsseminar nicht immer erfüllt...

Fotowettbewerb
Hochwasserereignisse an allen Gewässern in den Flussgebieten von Saale und Eger

Das Wasserwirtschaftsamt Hof ruft einen Fotowettbewerb für historische und aktuelle Bilder von Hochwasserereignissen in den Flussgebieten der Sächsischen Saale und der Eger aus.
Im Wesentlichen sind damit alle Gewässer in den Landkreisen Hof und Wunsiedel inbegriffen. Aus dem Landkreis Kronach zählt noch die Loquitz dazu und aus dem Landkreis Tirschenreuth die Wondreb dazu.

Wir möchten die Bürger anregen, Familienalben, Kartons und Schubladen nach interessanten Aufnahmen zu durchstöbern. Aber eine Fotopirsch nach Hochwassermarken an Brücken und alten Gebäuden ist in der Ferienzeit bestimmt ebenso interessant. Ganz besonders freuen wir uns auch über kleine Geschichten zu den Bildern.

Einsendeschluss ist der 4. Januar 2013.

Die besten Fotos werden Ende Januar 2013 prämiert. Auf die Gewinner warten wertvolle Sach- und Buchpreise - und die besten zwölf Bilder sollen zu einem Kalender für 2014 zusammengestellt werden.

Die Fotos können digital (E-Mail oder CD) übermittelt werden, hierbei bitten wir um bestmögliche Auflösung.
Historische Papierbilder erhalten die Einsender nach dem Einscannen zurück.

Die Wasserwirtschaftsverwaltung möchte die eingereichten Bilder anschließend in der Öffentlichkeitsarbeit und im Internet verwenden. Deshalb ist zu jedem Foto eine „Erklärung über Bildrechte“ erforderlich, die sie beim Wasserwirtschaftsamt Hof erhalten.

Gehölzpflegemaßnahmen:
An der Saale muss ausgelichtet werden

In Absprache mit der Stadt Schwarzenbach werden ab Montag, dem 13. August 2012, im Bereich der Hellersinsel Baumpflege- und Fällmaßnahmen ausgeführt. Die zuständige Flussmeisterstelle des Wasserwirtschaftsamtes Hof wird hierbei vom Maschinenring unterstützt.
Zahlreiche abgestorbene Bäume geben Anlass zu dieser Maßnahme. Besonders bei Starkregen und stürmischen Wetterlagen sind hier Beeinträchtigungen der allgemeinen Sicherheit durch herabfallende Äste und Stämme zu befürchten. Das Wasserwirtschaftsamt Hof hat die Verkehrssicherungspflicht für die staatseigenen Grundstücke und Wege, die entlang der Saale öffentlich zugänglich sind. Außerdem dienen die Maßnahmen einer langfristigen Hochwasservorsorge: stürzte bei Hochwasser ein Baum ins Flussbett und verklemmte sich dort, würde der Wasserstand unkontrolliert ansteigen.
Auf den betreffenden Bäumen brüten derzeit keine Vögel, sodass eine Ausnahmegenehmigung nach Naturschutzrecht eingeholt werden konnte.

Für den Durchführungszeitraum von einer Woche muss der Bereich aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Das Wasserwirtschaftsamt Hof bittet die Bevölkerung hierfür um Verständnis.

Wo ist denn hier Wasser?

Mit den Vorschulkindern des Hofer Waldorfkindergartens führt das Wasserwirtschaftsamt Hof am Weltwassertag, der jedes Jahr am 22. März begangen wird, einen Projektnachmittag durch.
Um dem diesjährigen Motto des Weltwassertages "Wasser und Nahrungssicherheit" auf die Spur zu kommen, schauen wir u.a. auch in die Küchenschränke und verkosten Trinkwasser.

Dass das Wasser die Voraussetzung für das Wachstum von Pflanzen ist, die wiederum Nahrungsgrundlage für Mensch und Tier sind, wissen die Kinder bestimmt schon.
Dass aber um uns herum sehr viel mehr "benutztes" Wasser ist, als wir sehen, wollen wir gemeinsam spielerisch erkunden.

Es gibt kaum einen Gegenstand für dessen Herstellung kein Wasser verwendet wird!
Als universales Lösemittel dient es zum Transportieren, Mischen, Färben und Reinigen.
Hier in Deutschland wird ganz große Aufmerksamkeit darauf gelegt, dass Wasservorräte nicht übernutzt werden und benutztes Wasser wieder gereinigt wird.
Der weltweite Handel jedoch bringt uns Gegenstände und Lebensmittel ins Land, deren Wasserverbrauch in Asien, Afrika oder Amerika statt gefunden hat.
Dort sind die Wasservorräte von Natur aus oftmals geringer und mancherorts durch künstliche Bewässerung übernutzt.

Mit den Kindern wollen wir erarbeiten, dass wir auf die weltweite Ressource durchaus Einfluss haben - indem wir nachdenken, was wir alles so kaufen, wo es herkommt und wie viel Wasser darin steckt.
Eine kleine Malaktion wird den Nachmittag abschließen.